Die Mammutjäger vom Lonetal

Gustav Riek

188 Seiten

ISBN 978-3-87336-462-2
Hardcover
Preis: 14,95 Euro

Herausgegeben von der Stadt Niederstotzingen Archäopark Vogelherd

Wissenschaftliche Beiträge und aktuelle Hintergründe von Prof. Nicholas J. Conard, Ewa Dutkiewicz M.A. Universität Tübingen

Inhalt: Der Tübinger Urgeschichtler und Ausgräber der weltbekannten Fundstelle Vogelherd, Gustav Riek, inszeniert diesen Roman basierend auf den Ergebnissen seiner archäologischen Untersuchungen in dieser Höhle. 1931 fand er dort neben vielen Funden aus der Zeit des Neandertalers, Hinterlassenschaften der eingewanderten anatomisch modernen Menschen, darunter die spektakulären figürlichen Kunstwerke, die zu den ältesten Kunstwerken der Menschheit gehören. Die Funde, die Riek bei seinen Ausgrabungen gemacht hat, baut er kreativ in seinen Roman mit ein und legt das Pferdchen und das Mammut vom Vogelherd in die Hände von Flinkfuß, dem Künstler aus dem Stamm der Mammutjäger. Diese Geschichte spiegelt natürlich Rieks Vorstellungen über diese Zeit wider, die aufgrund seiner politischen Einstellung nicht unreflektiert betrachtet werden sollte. Er veröffentlichte diesen Roman im Jahr 1956. Seit dieser Zeit hat sich unser Wissen um die Urgeschichte wesentlich erweitert.

Im Vorfeld erläutern Prof. Nicholas J. Conard und Ewa Dutkiewicz den aktuellen Stand der Forschung und Hintergründe, die für die Lektüre dieses Romans erforderlich sind.

„Die Mammutjäger vom Lonetal” beschreibt fiktiv die Zeit, als die ersten anatomisch modernen Menschen auf die Schwäbische Alb kommen und ihre Vorgänger, die Neandertaler, ablösen. Die Geschichte spielt sich im Vogelherd und seiner Umgebung ab. Der Stamm der Bärentöter lebt schon seit langer Zeit in diesem Tal, als Neuankömmlinge, der Stamm der Mammutjäger, in das Lonetal eindringen. Ein verzweifelter Überlebenskampf der Neandertaler beginnt, aus dem aber schließlich die modernen Menschen als Sieger hervorgehen. Ihre technische und soziale Überlegenheit geben den Ausschlag.


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