Bruder Verecund Scheffel OFM
Ordensbruder



Im Gerhard Hess Verlag erschienen:

MARIA IM DIENST DER EINHEIT

Siehe "Lieferbare Titel"

90 JAHRE UND NOCH IMMER IM DIENST

Siehe "Lieferbare Titel"

Geleitwort zu dem Titel 90 JAHRE UND NOCH IMMER IM DIENST von P. STEPHAN OTTENBREIT,
Leiter der Missionszentrale der Franziskaner.

Am 7. Juli 2004 wird unser Mitbruder Verecund in Marienthal - so Gott will - seinen 90. Geburtstag feiern und auf mehr als sieben Jahrzehnte eines erfüllten Ordenslebens zurückblicken.

Seit dem Geburtstag 1914 umfasst dieses Leben den Ersten Weltkrieg und die damalige leidvolle Nachkriegszeit der Inflation und Weltwirtschaftskrise, das Ende der Weimarer Republik und Deutschlands dunkelste Zeit unter dem Nationalsozialismus. Den Zweiten Weltkrieg erlebte Bruder Verecund als Sanitätssoldat am eigenen Leibe, dann die Teilung Deutschlands und insbesondere seiner geliebten engeren Heimat des Eichfeldes, die erst durch die Wende des Jahres 1989 beendet wurde.

In diese Geschehnisse ist sein Leben eingebettet, ein Leben, in dem er als Franziskaner an drei Marienwallfahrtsorden dienen durfte, darunter 29 Jahre in Marienthal. Nimmt man die Zeit in Bornhofen und Weggental hinzu, so verbrachte er mehr als die Hälfte seines Lebens in Marienwallfahrtsorten.

Das Gnadenbild von Marienthal, das die älteste Darstellung der Pieta ist, hat Bruder Verecund entscheidend geprägt: Im Leid der Mutter über ihren Sohn sah er das Leid der Welt und versuchte Notleidenden zu helfen. Aus diesem Geist ist aus dem Klosterbruder und Pförtner eine Persönlichkeit geworden, die weit über Marienthal hinaus bekannt ist.

Mit seiner Aktion "MIT MARIA BRÜCKEN BAUEN" hat er auch das Marienthaler Gnadenbild weit über den Rheingau und Deutschland hinaus verbreitet. Wir freuen uns, dass er seine Lebenserinnerungen aufgezeichnet hat und dass gute Freunde ihm zu seinem 90. Geburtstag dieses Büchlein widmen.

Eigentlich sollte Bruder Verecund 1939 in die Mission, was aber die nationalsozialistischen Machthaber nicht mehr erlaubten. So blieb er in der Heimat und wurde hier missionarisch tätig.

Ich wünsche Dir, lieber Verecund, noch viele Jahre frohen und segensreichen Schaffens im Geiste unseres Vaters Franziskus.

P. Stephan Ottenbreit




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